Ein Fest für Robert Braininger
Anlässlich des 20+2-jährigen Jubiläums von Robert Braininger konnte der HHC Großbettlingen am 25. März nach zweimaliger Verschiebung seinem Dirigenten ein würdiges Konzert bereiten. In der katholischen Kirche Großbettlingen hieß das 1. Orchester sein Publikum fulminant mit „Music“ von John Miles willkommen. „Musik ist mein Leben“ ist auch der Satz, der Robert Braininger schon seit Lebzeiten begleitet. Nach einer kurzen Begrüßung durch Vorsitzende Martina Groh schloß sich das Jugendorchester auf der Bühne an und gemeinsam wurde der bekannte und vielfach gecoverte Song „Somewhere over the rainbow“ zu Gehör gebracht. Die Jugend gab dann mit „Goldeneye“, der Titelmelodie des gleichnamigen James-Bond-Films, „Conquest of Paradise“ und „Can you feel the love tonight“ aus dem Film „König der Löwen“ sowohl zwei Klassiker aus Robert Brainingers Zeit im HHC als auch ein neues Stück, welches in der Corona-Zeit einstudiert wurde, zum Besten. Nach diesem tollen Auftritt forderte das Publikum vom Jugendorchester noch eine Zugabe, und mit „Hulapalu“ wurde ein weiterer Hit gespielt. Bürgermeister Christopher Ott ließ es sich nicht nehmen, dem Jubilar in einer Rede zu gratulieren und hierbei einige Fakten, aber auch Anekdoten, aus Robert Brainingers Zeit im HHC zu nennen. Er überreichte ein Geschenk der Gemeinde aus der Partnerstadt Cavaion Veronese und gab die Bühne wieder frei für das 1. Orchester. Mit „City Moments“ entführte dieses seine Zuhörer in 5 Sätzen in die Betriebsamkeit einer Großstadt, aber auch in deren ruhige Parks und angesagte Nachtclubs.
Nach einer kurzen Pause ging die Städtereise mit der „New York Overture“ weiter über den Atlantik. Robert Braininger und den HHC verbindet dieses Stück mit der Konzertreise im Jahre 2012 nach Rottenmann, die Heimat unseres Gitarristen Karl Walcher. „D’Zwiefoch’n“ waren anlässlich des Jubiläumskonzerts extra aus Rottenmann angereist. Zu Ehren von Robert Braininger spielten sie traditionelle Stücke aus der Steiermark und überreichten dem Jubilar ein Geschenk aus ihrer Heimat.
Im Anschluss daran nahm Robert Braininger mit dem 1. Orchester die Zuhörer noch weiter mit in den Süden und ließ mit „La Pulce d’acqua“ auf Italienisch den Wasserfloh tanzen. Mit dem Titel „You’ll be in my Heart“ wurde anschließend an alle erinnert, die an diesem schönen und festlichen Abend leider nur in unseren Gedanken und Herzen dabei sein konnten. Vor dem letzten Stück überreichte die Vorstandschaft im Namen des Vereins ein Präsent an ihren Dirigenten, ebenso erhielt Robert Braininger von den Orchestern ein Fotobuch mit Erinnerungsbildern und persönlichen Worten. Mit dem „Lord of the Dance“ wurde von Robert Braininger nochmals herausgestellt, dass man beim gemeinsamen Musizieren alles erreichen kann, wenn man als Team zusammenarbeitet. Doch auch nach diesem krönenden Abschluss ließ das Publikum das 1. Orchester nicht ohne den Wunsch nach einer Zugabe von der Bühne und mit der ungarischen „Szép Ilónka“ und dem 60er-Jahre-Hit „Eloise“ kam man diesem Wunsch gerne nach. Bei Fingerfood und kalten Getränken fand der Abend einen schönen Ausklang im Panti, bei dem die Gäste nochmals bestens durch die Musik der „Zwiefoch’n“ unterhalten wurden.
Ein riesengroßes Dankeschön geht an:
-Die katholische Kirchengemeinde für die Überlassung der Kirche und des Pantis, insbesondere an Bärbel Buchmann, Steffi Neumeister und Martin Kropf für die hervorragende Betreuung,
-Unsere Gastmusiker für die tolle Unterstützung:
- Jochen Kümmerle vom MV Aich (Schlagzeug),
- Bettina Litera und Oliver Knapp (Pauken und Percussion) sowie Andrea Krupp und Benedikt Prinzing (Keyboard) von den Harmonikafreunden Plochingen,
- Isabelle Meyer (Klavier),
-Bürgermeister Christopher Ott für die schönen und würdevollen Worte,
-D’Zwiefochn für die musikalische Bereicherung des Konzerts sowie die tolle Unterhaltungsmusik im Panti
- Renate Grebien (Hackbrett und Okarina),
- Peter Radaelli (Bass und Gitarre),
- Horst Promberger (Gitarre),
- Hans Grebien (Steirische Harmonika),
-Alle Mitwirkenden und Helfern,
-Unser Publikum für das zahlreiche Erscheinen und die außergewöhnliche Spendenbereitschaft!
Das größte Dankeschön geht jedoch an Robert Braininger, der durch seine unnachahmliche Art dieses Konzert und die letzten 20+2 Jahre im Orchester zu etwas Besonderem gemacht hat!









