HHC Großbettlingen entführt Zuhörer nach Italien
Zu seiner diesjährigen Herbstfeier unter dem Motto „Italien“ lud der HHC Großbettlingen am 17. November ins Forum der Generationen ein. Das Jugendorchester unter der Leitung von Robert Braininger eröffnete den Abend mit „Lady Marmalade“, bevor 1. Vorsitzende Susanne Olbrich die Gäste begrüßte und danach die Moderation an Reiseleiterin Ann-Katrin Zellner übergab, die mit vielen Hintergrundinformationen zu den Stücken durch den Abend führte. Danach ging es weiter im Programm mit dem aktuellen Toten-Hosen-Hit „Altes Fieber“, der von der Jugend sehr fetzig vorgetragen wurde, bevor sie sich mit „Vom selben Stern“ von Ich & Ich vom Publikum verabschiedete. Vorher wurde jedoch selbstverständlich der Wunsch nach einer Zugabe mit „Hulapalu“ erfüllt.
Anschließend nahm das 1. Orchester des HHC, ebenfalls unter der Leitung von Robert Braininger, Platz und nahm die Zuhörer direkt mit nach Italien. Das Stück „Classic Rossini goes Pop“, in dem Rossinis bekannteste Opernmelodien von „Die diebische Elster“ bis „Wilhelm Tell“ präsentiert wurden, riss das Publikum förmlich mit, bevor es dann bei „Nessun Dorma“ aus der Oper „Turandot“ getragener wurde. Sowohl hier als auch beim nächsten Stück, der Filmmusik zu „Il Postino“, präsentierte Martina Groh ihr Können als Solistin am Akkordeon. Vor der Pause nahm Susanne Olbrich die Ehrungen vor. Marion Fischer wurde vom DHV für 20 Jahre, Oliver Saur für 30 Jahre sowie Inge Bühler und Sylvia Kirchner für 40 Jahre aktives Akkordeonspiel im Verband geehrt. Alle vier erhielten eine Ehrennadel und ein Präsent des Vereins.
Nach einer kurzen Pause nahm das 1. Orchester die Zuhörer bei einem Medley aus Liedern wie „Tu“ von Umberto Tozzi und „Soli“ von Adriano Celentano mit in die Zeit des Italo-Pops. Danach zeigte Martina Groh als Solistin bei „Il Silenzio“, wie ein Akkordeon auch eine für Trompete komponierte Melodie intonieren kann. Ein besonderer Programmpunkt war bei den folgenden Liedern, dem neapolitanischen „Torna a Surriento“ und dem aus Venedig bekannten „O Sole Mio“, der Auftritt von Oliver Saur, der das Akkordeon gegen das Mikrofon eintauschte und mit seiner Tenorstimme für Begeisterung beim Publikum sorgte. Mit der fulminanten „Funiculi-Funicula Rhapsody“, die das bekannte Lied von Luigi Denza über die Seilbahn auf den Vesuv in verschiedenen Ton- und Taktarten erklingen lässt, beendete das 1. Orchester das offizielle Programm. Vor den Danksagungen kam es jedoch selbstverständlich dem Wunsch nach Zugaben mit „Misteriosa Venezia“ von Rondo Veneziano und dem Evergreen „Gigolo“ nach. Zum Ausklang dieses schönen Abends spielte die HHC-Band zu Unterhaltung und Tanz auf.
Ein Dank geht besonders an das Küchenteam des Musikvereins Aich, welches wie immer hervorragend die Bewirtung der Gäste übernahm und ohne das eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre!
Bilder: Simon Kotz und Norbert Wieland










